»Grüner« Wasserstoff im Großmaßstab

Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft – zurecht, wenn er »grün« ist und mit Strom aus erneuerbaren Energien aus Wasser gewonnen wird. Mit der Elektrolysetest- und -versuchsplattform ELP am Chemiestandort Leuna setzen Sachsen-Anhalt und die Fraunhofer-Gesellschaft nun Maßstäbe.

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Großelektrolyseur Leuna Gewinner im Ideenwettbewerb Reallabore der Energiewende

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat heute in Berlin das »GreenHydroChem Mitteldeutschland« als einen der Gewinner im Ideenwettbewerb »Reallabore der Energiewende« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgewählt.

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Weltneuheit: Energiespeicherung von Wasserstoff in Kavernen

Im Rahmen der Forschungsinitiative HYPOS startet zum 1. Mai 2019 ein Pilotprojekt zur Untergrundspeicherung von Wasserstoff in Mitteldeutschland. Ziel des Projekts „H2 Forschungskaverne“ ist die Entwicklung und behördliche Genehmigung einer Forschungsplattform zur Wasserstoffspeicherung in einer Salzkaverne.

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Sichere und leichte Hochdrucktanks für grünen Wasserstoff

Die vier Projektpartner Hexagon Purus GmbH, RayScan Technologies GmbH, Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von sicheren und leichten Hochdrucktanks, in denen Wasserstoff bei einem Betriebsdruck bis 1000 bar gespeichert und transportiert werden kann.

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Wasserstoff

Wir beschäftigen uns vorrangig mit der Optimierung der Wasserstofferzeugung und -speicherung. Ziel ist die Reduzierung der Investitions- und Betriebskosten, um die Konkurrenzfähigkeit der Wasserelektrolyse im Vergleich zu herkömmlichen Wasserstoff-Herstellungsverfahren, wie zum Beispiel der Dampfreformierung, zu erhöhen.

Da die Erzeugung und Speicherung von hochreinem Wasserstoff erhebliche Anforderungen an die Werkstoffe stellt, ist exzellentes Know-how in der Materialcharakterisierung und Diagnostik eine wichtige Voraussetzung. Mit Hilfe von elektrischen, elektrochemischen und mikrostrukturellen Verfahren analysieren und charakterisieren wir daher Materialien und Komponenten, die bei der Wasserstofferzeugung und -speicherung zum Einsatz kommen. Durch die erlangten Erkenntnisse werden bestehende Werkstoffe optimiert und neue leistungsfähigere Materialien entwickelt.

Zusätzlich untersuchen und analysieren wir die technisch-ökonomische Relevanz verschiedener Elektrolysesysteme, um diese durch unterstützende Arbeiten in Forschung und Entwicklung markttauglich zu machen.

 

Wir bieten:

  • Aufklärung des Degradationsverhaltens von Stack-Komponenten und Entwicklung von Strategien zur Minimierung und Vermeidung
  • Material-Benchmarks
  • Entwicklung und Charakterisierung verbesserter Materialien für die Wasserelektrolyse
  • Mikrostrukturelle Bewertung der Komponenten von Elektrolyseuren und Transportbehältern
  • Evaluierung von Elektrolyseuren im industriellen Maßstab
  • Zuverlässigkeitsuntersuchungen der Leistungselektronik sowie der Prozess-und Sicherheitssensorik