Normgerechte Haftzugprüfung mit dem PosiTest AT-A
Mit dem automatischen Haftzugprüfgerät PosiTest AT-A bieten wir Ihnen präzise und normkonforme Haftfestigkeitsprüfungen für Beschichtungen, Schichten und geklebte Verbunde. Das Verfahren eignet sich ideal zur Qualitätssicherung und Bewertung der Haftung unterschiedlichster Beschichtungssysteme.
Verfahren der Haftzugfestigkeitsprüfung
Bei der Haftzugprüfung werden standardisierte Prüfstempel (Dollies) mit einer definierten Klebefläche auf die zu prüfende Oberfläche geklebt. Nach dem Aushärten erfolgt ein kontrollierter, senkrechter Abzug der Prüfstempel.
Dieses zerstörende Prüfverfahren ermöglicht die zuverlässige Bestimmung der Haftzugfestigkeit.
Einsatzbereiche und Substrate
Die Haftzugprüfung ist für eine Vielzahl von Materialien und Untergründen geeignet, darunter:
- Metalle
- Kunststoffe
- mineralische Untergründe (z. B. Beton)
Sie unterstützt die Qualifizierung von Beschichtungen, Klebverbindungen sowie die Bewertung von Untergrundvorbehandlungen.
Prüfungen nach internationalen Normen
Die Durchführung der Haftzugprüfungen erfolgt gemäß relevanter nationaler und internationaler Normen, unter anderem:
- ISO 4624
- ISO 16276-1
- ASTM D4541
- ASTM D7234
- AS/NZS 1580
- ZTV-ING Teil 4
Projektbezogene Anpassungen der Prüfparameter sind jederzeit möglich.
Ergänzende mechanische Prüfmethoden
Zur ganzheitlichen Bewertung der Haftung und Dauerhaftigkeit kombinieren wir die Haftzugprüfung mit weiteren mechanischen Prüfverfahren, wie zum Beispiel:
- Raupenschälprüfung
- Trommelschälversuch
- weitere Schäl- und Zugversuche
So erhalten Sie eine umfassende Beurteilung Ihrer Fügeverbindungen.
Analyse von Versagensursachen
Auf Wunsch verknüpfen wir die mechanischen Prüfergebnisse mit mikroskopischen und analytischen Untersuchungen. Dadurch lassen sich Versagensmechanismen und Schadensursachen detailliert analysieren und fundiert bewerten.