Schkopau

Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ

ValuePark Partnerinstitut IMWS Standort Verbund
© Foto Fraunhofer IMWS

Das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ im ValuePark Schkopau.

Seit 2005 werden im Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau neue Polymer-Produkte und innovative Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickelt – vom Monomer über die Polymersynthese und Kunststoffverarbeitung im Pilotmaßstab bis hin zum geprüften Bauteil nach Maß. In dieser Kombination und Größenordnung ist das Fraunhofer PAZ einmalig in Europa. Im Auftrag von Kunden etwa aus der Kunststoff- oder Automobilindustrie werden auf einer Technikums- und Laborfläche von derzeit rund 1700 Quadratmetern unterschiedlichste Polymersynthese- und Verarbeitungsverfahren maßgeschneidert bis in den industrienahen Maßstab umgesetzt. Dazu gehören auch der Umgang mit Leichtbau- und bio-basierten Materialien, die erdölbasierte Polymere ersetzen können.

Das Fraunhofer PAZ ist eine gemeinsame Initiative der Fraunhofer-Institute für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam-Golm und für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle. Unter der Leitung von Prof. Michael Bartke (IAP) bündeln beide Einrichtungen ihre Kompetenzen in der Polymersynthese (IAP) und Polymerverarbeitung (IMWS) in  einzigartiger Weise. Diese Zusammenarbeit, die technischen Möglichkeiten im Pilotmaßstab sowie die hohe Flexibilität der Anlagen sind Alleinstellungsmerkmale am FuE-Markt.

Informationen zur technischen Ausstattung.

Informationen zur Anreise.

Website des Fraunhofer PAZ.

Modultechnologiezentrum des Fraunhofer CSP

© Foto Fraunhofer CSP

Das Modultechnologiezentrum des Fraunhofer CSP im ValuePark Schkopau.

Am Modultechnologiezentrum des Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik CSP werden auf ca. 2000 m² Technikumsfläche anwendungsorientierte Forschungsprojekte gemeinsam mit Kunden aus der Photovoltaik-Industrie umgesetzt. In Kooperation mit Geräte- und Modulherstellern entwickeln die Mitarbeiter Strategien zur Anlagenentwicklung für die Verarbeitung neuer Zelllayouts sowie zur Herstellung alternativer Modultechniken. Ziel ist die Verringerung der Herstellungskosten und die Erhöhung des Modulwirkungsgrades. Dazu verfügt das Modultechnologiezentrum unter anderem über eine Modulfertigungsline (Modulgrößen 0,7 x 1,2 m bis 2,2 x 2,6 m) und modernste Geräte zur Herstellung von Standardmodulen ebenso wie von Sonderformaten.

Ein weiterer Schwerpunkt der 2011 eröffneten Einrichtung ist der Einsatz von Kunststoffen in der Photovoltaik. Dabei bietet das Modultechnologiezentrum ideale Voraussetzungen durch den Standort im ValuePark Schkopau und die unmittelbare Nachbarschaft zum Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ.

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Forschungsarbeit in Halle, Schkopau, Leuna und Soest