Neue Kunststofflösungen erreichen die Anwendung erst dann sicher, wenn Rezeptur, Verarbeitung, Bauteileigenschaften und Nachhaltigkeit zusammenpassen. Das Fraunhofer IMWS entwickelt thermoplastische Compounds, endlosfaserverstärkte Halbzeuge und die dazugehörigen Prozessketten – vom Materialdesign bis zur reproduzierbaren Pilotmenge.
Im gemeinsamen Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum PAZ verbindet das Fraunhofer IMWS seine Kompetenz in Polymerverarbeitung, Mikrostrukturdiagnostik, Prüfung und Simulation. So entstehen belastbare Daten zu Prozess-Struktur-Eigenschaftsbeziehungen, praxistaugliche Muster und ein geringeres Risiko beim Scale-up.
- Durchgängige Entwicklungskette: Materialdesign, Compoundierung, Halbzeugentwicklung, Pilotfertigung, Prüfung und Bauteilvalidierung aus einer Hand.
- Expertise bis in den Pilotmaßstab: Flexible Extrusions- und Compoundieranlagen ermöglichen die Übertragung von Rezepturen in praxisrelevante Mengen.
- Exzellente UD-Tape-Infrastruktur: Schmelzeimprägnierung mit bis zu 500 mm Arbeitsbreite und Prozessgeschwindigkeiten bis zu 15 m/min.
- Tiefe Materialdiagnostik: Mikrostruktur, Verarbeitung, mechanische Kennwerte und Einsatzverhalten werden systematisch miteinander verknüpft.
- Nachhaltigkeit technisch abgesichert: Rezyklate, biobasierte Polymere und Kreislaufkonzepte werden nicht nur bilanziert, sondern auch verarbeitungstechnisch und mechanisch bewertet.
Ihr Nutzen: Sie benötigen weniger Entwicklungsschleifen, kommen schneller zu fundierten Entscheidungen und sorgen so für einen sicheren Übergang von der Laborrezeptur zur industriell relevanten Verarbeitung.