Presseinformationen

Abbrechen
  • Bernd Meyer Fraunhofer Freiberg
    © Fraunhofer IMWS

    Kohlenstoffhaltige Rohstoffe sind elementar wichtige Ressourcen für die deutsche Industrie und damit für unseren Wohlstand. Mit einer Kohlenstoffkreislaufwirtschaft soll es gelingen, diese Rohstoffe durch die enge Verbindung der Sektoren Energiewirtschaft, Chemische Industrie, Anlagenbau und Abfallwirtschaft auf nachhaltige Weise zu nutzen. Auf Initiative des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS haben Unternehmen und Forschungseinrichtungen gestern in Espenhain den ersten Anstoß zur Gründung eines nationalen Netzwerks für Kohlenstoffkreislaufwirtschaft gegeben.

    mehr Info
  • Prüfkörper Design4Les
    © Fraunhofer IMWS

    Kunststoffgehäuse, wie sie beispielsweise in Windkraftanlagen eingesetzt werden, sind enorm wichtig, um die eingebaute Elektronik zu schützen. Jedoch sind diese Isolationssysteme oft extremen Witterungsbedingungen und elektrischen Feldern ausgesetzt. Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS hat gemeinsam mit der 3P GmbH mithilfe eines neuartigen Prüfkonzepts die Möglichkeit geschaffen, Ursachen für Materialdefekte unter Einsatzbedingungen zu erforschen. Das Projekt wurde auf der International Conference on Integrated Power Electronics Systems ausgezeichnet.

    mehr Info
  • Preisträger Hugo-Junkers-Preis 2018
    © IMG Sachsen-Anhalt/Andreas Lander

    In zwei der vier Kategorien beim Forschungspreis des Landes Sachsen-Anhalt geht der 1. Platz in diesem Jahr an das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle. Für die Entwicklung neuer Glaskeramiken mit niedriger Wärmedehnung wurde Dr. Christian Thieme in der Kategorie »Angewandte Forschung« ausgezeichnet. Dr. Dominik Lausch und sein Team erhalten den Hugo-Junkers-Preis für das innovativste Produkt: Sie haben, basierend auf Forschungsarbeiten am Fraunhofer IMWS, die DENKweit GmbH gegründet, die ein Gerät zur berührungslosen Zustandskontrolle von elektronischen Komponenten mittels Big Data Analytics auf den Markt bringt.

    mehr Info
  • Quedlinburg Nachhaltige Chemie
    © Spitzencluster BioEconomy/Anne Beck

    Chemie 4.0 wird das zentrale Thema für die weitere Arbeit des Leistungs- und Transferzentrums Chemie- und Biosystemtechnik. Diesen Beschluss fasste das Direktorium des Netzwerks, in dem seit 2016 zahlreiche Einrichtungen der angewandten Forschung, Hochschulen und Universitäten sowie Forschungscluster und mehr als 60 Industrieunternehmen aus Mitteldeutschland zusammenarbeiten. Durch das Zusammenführen von erneuerbaren Ressourcen, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft ergeben sich insbesondere für das mitteldeutsche Chemiedreieck neue Chancen.

    mehr Info
  • Licht gibt Energie

    13.11.2018

    LED Lichttherapie Selbstschulung
    © Fraunhofer AWZ Soest

    Lichttherapie ist ein erfolgreiches Verfahren in der Medizin. Gemeinsam mit der Polaravior® UG entwickelt das Fraunhofer-Anwendungszentrum (AWZ) für Anorganische Leuchtstoffe eine LED-Leuchte, die bei der Behandlung von Depressionen unterstützt. Individuell auf den Patienten zugeschnitten wird dabei Licht emittiert, das die Aufmerksamkeit steigert und Energie im Körper freisetzt. So kann etwa der Erfolg von psychischer Selbstschulung oder psychotherapeutischer Behandlung verbessert werden.

    mehr Info
  • Leuchtstoff Siliziumstruktur
    © Fraunhofer AWZ Soest

    Mit Leuchtstoff gefüllte Siliziumstrukturen ermöglichen eine deutlich höhere räumliche Auflösung und ein besseres Kontrastverhältnis als herkömmlich verwendete Leuchtstoffe. Die neuartigen Strukturen, die am Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe in Soest in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISIT entwickelt werden, ermöglichen zusätzlich eine aktive Luft- oder Wasserkühlung des Leuchtstoffs, sodass die bei der Lichtkonversion entstehende Wärme effizienter abtransportiert werden kann. Sie stellen somit eine vielversprechende Alternative zu LED-Matrixsystemen und Flüssigkristallanzeigen (LCD) dar, insbesondere bei Anwendungen mit einem sehr hohen Auflösungsvermögen.

    mehr Info
  • Erweiterung Pilotanlagenzentrum
    © Fraunhofer PAZ

    Vom Monomer bis hin zum geprüften Bauteil nach Maß: Mit diesem Spektrum bietet das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau (Saalekreis) ein europaweit einmaliges Angebot für die Kunststoffindustrie. Die Forschungseinrichtung wird nun mit Mitteln der Europäischen Union, des Landes Sachsen-Anhalt und der Fraunhofer-Gesellschaft erweitert. Für 10 Millionen Euro werden rund 1.000 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche geschaffen und mit hochmodernen Maschinen ausgestattet. Das Pilotanlagenzentrum wird damit ideal für Anwendungen rund um Leichtbau, digitale Bauteilentwicklung und Produktionsprozesse in der Kunststoffverarbeitung, die für Industrie 4.0 optimiert sind, gewappnet sein.

    mehr Info
  • Workshop in Dresden

    19.10.2018

    Workshop Kohle Polen Tschechien
    © Fraunhofer IMWS

    Die Schaffung eines europäischen Netzwerks zur Stärkung der Kohlenstoffkreislaufwirtschaft ist zentrales Ergebnis des deutsch-polnisch-tschechischen Workshops »Integrierte Technologieentwicklung für einen effektiven und nachhaltigen Einsatz heimischer Kohlenstoffträger«, der gestern in Dresden stattfand. Mit der Initiative sollen heimische Rohstoffe klimafreundlich genutzt und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie gestärkt werden. Industrie-Experten, Politiker und führende Wissenschaftler aus den drei Ländern diskutierten zudem über neue Konversionstechnologien, Potenziale der Sektorkopplung und die Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

    mehr Info
  • biegsam Integration Bau Design
    © A. Heller, ai:L der HTWK Leipzig

    Neueste Forschungsergebnisse und Entwicklungsperspektiven der internationalen Photovoltaikbranche erörtern Experten aus Industrie und Wissenschaft bei den PV Days vom 23. bis 24. Oktober 2018 am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle (Saale). Der Schwerpunkt der Fachtagung liegt in diesem Jahr auf den Themen Digitalisierung und Data Science sowie der Fahrzeug- und Gebäudeintegration von Leichtbaumodulen. Außerdem wird erstmalig eine Ausstellung zu sehen sein.

    mehr Info
  • Wehrspohn Institutsleiter
    © Fraunhofer IMWS

    Der Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile – MATERIALS hat einen neuen Vorsitzenden: Prof. Ralf B. Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, übernimmt das Amt heute. Neuer Stellvertreter wird Prof. Bernd Mayer, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM.

    mehr Info