Institutsleitung

Prof. Dr. Matthias Petzold

Prof. Dr. Matthias Petzold, Institutsleiter Fraunhofer IMWS
© Fraunhofer IMWS

Prof. Dr. Matthias Petzold, Institutsleiter (komm.)

Professor Dr. Matthias Petzold ist seit 1. Oktober 2019 kommissarischer Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS. Er studierte Physik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) und promovierte 1987. Nach seiner Arbeit an der Universität und einer zweijährigen Tätigkeit  für die Keramik-Industrie wechselte er im Jahre 1991 an die im Aufbau befindliche Einrichtung des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik in Halle, der Vorgänger-Einrichtung des Fraunhofer IMWS.

Seit der Gründung als Außenstelle 1992 trug er mit seinen vielfältigen Aktivitäten in den Themenfeldern Materialforschung und Diagnostik mikroelektronischer Bauelemente, Festigkeit und Zuverlässigkeit von Silizium-Mikrosystemen und Untersuchung von Reaktionsmechanismen von Dentalprodukten wesentlich zum Aufbau und zur wissenschaftlich wie wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklung des Instituts bei.

Von 2003 bis 2010 war Matthias Petzold stellvertretender Institutsteilleiter, danach stellvertretender Institutsleiter. Das Geschäftsfeld »Komponenten der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik« leitete er von 2008 bis zu seiner Ernennung zum Institutsleiter. 2007 wurde er zum Honorarprofessor für Mikrosystemtechnik an der Hochschule Merseburg (FH) bestellt. Matthias Petzold ist Autor und Koautor von über 100 Publikationen in Zeitschriften und Konferenzbänden wie auch von  verschiedenen eingeladenen Vorträgen auf internationalen Fachtagungen. Er ist außerdem als Gutachter für unterschiedliche internationale Fachzeitschriften tätig.

PD Dr. Christian Growitsch

Christian Growitsch, Leiter CEM
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PD Dr. Christian Growitsch, Direktor Center for Economics of Materials CEM

Dr. Christian Growitsch ist seit Januar 2018 stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer IMWS. Er leitet seit Juli 2017 das Center for Economics of Materials CEM in Halle (Saale). Das CEM ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und berät Industrie und Politik in techno-ökonomischen Fragen beim Strukturwandel zu einer nachhaltigen Industriegesellschaft.  

Christian Growitsch ist Research Fellow der Energy Policy Research Group der University of Cambridge, Senior Research Fellow am Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) und Gastwissenschaftler an der Universität Hamburg. Von September 2014 bis September 2015 war er Direktor und Sprecher der Geschäftsführung des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). Seit Oktober 2015 ist Christian Growitsch zudem Hochschullehrer für Volkswirtschafslehre an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg. Von 2010 bis August 2014 war er Direktor für Anwendungsforschung und Mitglied der Geschäftsleitung des EWI sowie Privatdozent für Volkswirtschaftslehre an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Der Ökonom studierte in Hamburg und Lüneburg Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und promovierte an den Universitäten Lüneburg und Cambridge. Im Mai 2010 habilitierte er sich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, im Juni 2012 folgte die Umhabilitation an die Universität zu Köln. Der Schwerpunkt seiner Forschung und wirtschaftspolitischen Beratung liegt im Bereich der angewandten Mikroökonomik, unter anderem befasst er sich intensiv mit der Ökonomie von Energie und Infrastruktur.

Prof. Dr. Thomas Höche

Nanomaterialien Nanoanalytik
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Prof. Dr. Thomas Höche

Prof. Dr. Thomas Höche ist seit 1. Oktober 2019 stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IMWS. Der gebürtige Hallenser studierte Physik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Es folgten Stationen am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart, am Otto-Schott-Institut für Glaschemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, am Lehrstuhl für Kristallographie des Instituts für Physik an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. Leipzig (IOM). Parallel zu seiner Tätigkeit am IOM war er bei der 3D-Micromac AG in Chemnitz tätig und verantwortete dort unter anderem IP-Management und strategische Unternehmensentwicklung. 2005 schloss er sein Habilitationsverfahren an der Universität Leipzig ab, 2008 wurde er dort zum Außerordentlichen Professor für Experimentalphysik bestellt. Am Fraunhofer IMWS ist er seit 2010 tätig, seit 2018 leitet er dort das Geschäftsfeld »Optische Materialien und Technologien«. 

Schwerpunkt seiner Forschung ist die Nanostrukturierung anorganischer Materialien, insbesondere von Glaskeramiken und optischen Dünnschichten, ebenso wie deren Charakterisierung mit hochentwickelten Techniken der Mikrostrukturdiagnostik. Dazu kommen die Kommerzialisierung neuer Präparationstechniken, wie der microPREPTM

Höche hat mehr als 200 Beiträge in referierten Zeitschriften veröffentlicht und hält rund 30 Patente und Patentanmeldungen. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Max-von-Laue-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie (2006), der Innovationspreis des TÜV SÜD (2018) sowie der Hugo-Junkers-Preis des Landes Sachsen-Anhalt, 1. Platz in der Kategorie »Angewandte Forschung« (2018).

Dr.-Ing. Sylvia Schattauer

Sylvia Schattauer Porträtfoto
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Dr.-Ing. Sylvia Schattauer

Dr.-Ing. Sylvia Schattauer ist seit 1. Oktober 2019 stellvertretende Institutsleiterin des Fraunhofer IMWS. Sie verantwortet im Auftrag des Vorstands vor allem die Ausgliederung des Geschäftsfelds »Chemische Umwandlungsprozesse« in ein eigenes Fraunhofer-Institut. Zuvor war sie als stellvertretende Abteilungsleiterin »Materials/Life Sciences« im Vorstandsstab der Fraunhofer Zentrale im Bereich Forschung im Ressort des Präsidenten tätig. Dazu gehörte auch die Gesamtverantwortung für die Forschungskoordination des Bereichs »Materials«.

Schattauer hat Elektrotechnik mit Schwerpunkt Umwelttechnik/Regenerative Energien in Berlin studiert und an der Universität Potsdam in Experimentalphysik promoviert. Als Postdoc war sie am Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam tätig, sowie in der Entwicklung von Brennstoffzellensystemen bei der Heliocentris Energy Solutions AG in Berlin und als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundesanstalt für Materialforschung- und Prüfung im Bereich Materialrückgewinnung von Solarzellen. Seit 2011 ist sie Mitarbeiterin der Fraunhofer-Gesellschaft.