Referenzen

Erfolgreiche Kooperationen

Das Fraunhofer IMWS arbeitet mit zahlreichen renommierten Unternehmen – vom Startup über KMU bis hin zu großen Konzernen – zusammen und unterstützt sie dabei, Produkte und Verfahren zu entwickeln, zu optimieren und auf den Markt zu bringen. Hier finden Sie einige Stimmen von Kunden, die wir mit unserer kompetenten, strukturierten und erfolgreichen Arbeitsweise bereits überzeugen konnten.

Portrait in Nahaufnahme von Benjamin Teich, Airbus
© Foto Benjamin Teich, Airbus

Portrait von Benjamin Teich, Airbus

»Airbus kooperiert bereits seit 2005 erfolgreich mit dem Fraunhofer IMWS, unter anderem zu den Einsatzmöglichkeiten neuer Leichtbau-Materialien. Wir schätzen die sehr professionelle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Instituts und ihre Fähigkeit, schnell und hoch kompetent auf unsere Anforderungen zu reagieren.«

Benjamin Teich, Senior Technology Manager, R&D Coordination Composite Box Structures, Airbus

© Foto Exipnos GmbH

»Die in unserem Haus entwickelte Direktcompoundiertechnologie DCIM (Direct Compounding Injection Molding) stellte uns immer wieder vor spannende Rätsel. So zeigten Praxistests, dass mit DCIM häufig Materialien mit signifikant höherwertigen Eigenschaften ent-stehen als durch die klassische, zweistufige Kunststoffverarbeitung aus Compoundieren und Spritzgießen – und das bei identischen Ausgangsmaterialien! Eine wissenschaftlich fundierte Erklärung für die Ursachen dieses Phänomens lieferte uns erst ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit dem Fraunhofer IMWS. Die Untersuchungen der Forscher und die Möglichkeiten, dabei auf eine exzellente technische Ausstattung im Bereich der Mikrostrukturdiagnostik zurückzugreifen, machten die physikalischen Prozesse bei der Materialverarbeitung bis in den Nanometerbereich sichtbar. Das daraus gewonnene Know-how erlaubte es uns, gemeinsam mit den Materialwissenschaftlern des IMWS den neuartigen Kunststoff »Polyamid-Blend 111« zu entwickeln, der mit niedriger Wasseraufnahme und geringer Schwindung punktet, auch bei tiefen Temperaturen hochschlagzäh bleibt, UV-stabil und für matte Oberflächen prädestiniert ist. Damit empfiehlt sich der neue Werkstoff als kosteneffiziente, hochwertige Alternative zu Polycarbonat/ABS oder Polycarbonat/ASA, etwa für Verkleidungen und Ablagen im Sonneneinstrahlbereich von Fahrzeuginnenräumen. Es ist einer unserer Beiträge für die automobile Zukunft.«

Peter Putsch, Geschäftsführer Exipnos GmbH, Merseburg

© Foto Sonae Indústria

»Many thanks to the Fraunhofer IMWS compounding team. Their expertise and first class equipment allowed us to achieve great results in Woodforce industrialization. We had hard days of work together, in a very ambitious & creative atmosphere!«

Xavier Le Fur, Product Development & Technical Manager, Sonae Indústria, SGPS, SA

Portrait von Dr. Hans-Ulrich Golz, Geschäftsführer KrausMaffei
© Foto KraussMaffei

»Das Fraunhofer PAZ hat sich als wichtiger Impulsgeber für das mitteldeutsche Chemiedreieck etabliert. Die einzigartige Ausstattung, die Expertise und Kreativität der Mitarbeiter und das große Verständnis für die Belange einer sehr dynamischen Branche wissen auch wir als Partner sehr zu schätzen. Die Kombination aus unserem breit gefächerten Knowhow des Maschinebaus und der Verfahrenstechnik sowie dem tiefgreifenden Verständnis von Prozessen der Kunststoffverarbeitung auf Seiten der Fraunhofer-Forscher ermöglicht es uns, gemeinsam schnell und zuverlässig individuelle Lösungen auf höchstem Niveau für unsere Kunden zu entwickeln.«

Dr. Hans Ulrich Golz, Präsident des Segments Spritzgießtechnik der KraussMaffei-Gruppe und Geschäftsführer KraussMaffei

Wissenschaftspreise

Sehen Sie hier eine Übersicht der von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gewonnenen Preise.

Jahr

Preis

Preisträger

Hintergründe

2015 WAK-Preis an Matthias Zscheyge für Dissertation »Zum temperatur- und dehnratenabhängigen Deformations- und Schädigungsverhalten von Textil-Thermoplast-Verbunden« Matthias Zscheyge Matthias Zscheyge untersuchte in seiner Dissertation das Deformations-und Schädigungsverhalten von Texti-Thermoplast-Verbunden.  Diese sind vor allem in der Automobilindustrie für die Entwicklung von leichteren und crash-resistenteren Karosserieteilen gefragt. Für die auf praktischen Experimenten basierende Entwicklung von Berechnungsmodellen, die das Verhalten des Materials bei verschiedenen  Temperaturen und Belastungsgeschwindigkeiten simulieren und damit zur Verbesserung der Crash-Eigenschaften beitragen, wurde der Forscher vom Wissenschaftlichen Arbeitskreises der Universitätsprofessoren der Kunststofftechnik mit dem WAK-Preis ausgezeichnet.
2015 Hugo-Junkers-Preis, Sonderpreis Ressourceneffizienz Ralf Schlimper Ralf Schlimper erhielt den Hugo-Junkers-Preis in der Kategorie »Sonderpreis: Ressourceneffizienz«. Zusammen mit dem Luftfahrtzulieferer P-D Aircraft Interior GmbH wurde ein Herstellungsverfahren für Flugzböden  und -seitenteile entwickelt, das bis zu 35 Prozent Energie spart.
2014 Rehau-Preis Technik, Kategorie Dissertation Ralf Schlimper In der Kategorie Dissertation wurde Ralf Schlimper mit dem Rehau-Technik-Preis ausgezeichnet. Mit der Ehrung prämiert das Unternehmen Rehau herausragende Arbeiten im Bereich der Polymer-Anwendungen.
2014 Posterpreis der Akademie Mitteldeutsche Kunststoffinnovationen Anas Mujtaba  
2012 Karl-Hermann-Zipp-Preis der Hochschule Anhalt André Ogrodowski André Ogrodowsk wurde für seine Bachelorarbeit »Konzipierung und Implementation einer Regeleinheit für eine roll-to-roll Wickelanlage zur Beschichtung von Hochleistungspolymerfolien mittels Vakuumoberflächenmodifikation« mit dem Karl-Hermann-Zipp-Preis der Hochschule Anhalt am Standort Köthen im Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen ausgezeichnet.
2011 International Materials Science Prize of the Polychar World Forum on Advanced Materials Sven Henning Sven Henning vom Fraunhofer IMWS erhielt den Preis für seine wissenschaftliche Forschungsarbeit zu Werkstoffen für den Knochenersatz. Henning forscht mit seinen Mitarbeitern an einem Material, welches in naher Zukunft den menschlichen Knochen ersetzen könnte: Die Basis für  Anwendungen im menschlichen Körper ist ein biologisch verträglicher Nanoverbundwerkstoff.
2010 Förderpreis des Halleschen Bezirksvereins Verein Deutscher Ingenieure Marianne John Marianne John wurde für ihre Diplomarbeit zum Thema »Untersuchungen zum Rissfortschritt in CFK-Schaum-Sandwichstrukturen« mit dem Förderpreis des  Halleschen Bezirksvereins Deutscher Ingenieure geehrt. In ihrer praxisnahen Diplomarbeit beschäftigte sich John mit der Schadenstoleranz von Leichtbaustrukturen, sogenannten CFK-Schaum-Sandwichstrukturen. Sie untersuchte, wie viele Lastwechsel eine schadhafte Struktur aushält, bis es zu einem Funktionsverlust kommt.
2010 MBDA-1-Star-Innovation-Award von MBDA Missile Systems Ralf Schäuble und Matthias Petersilge Ralf Schäuble und Matthias Petersilge sind für ihren Beitrag zur »C-C/SiC Rocket Motor Nozzle Technology« mit dem MBDA Innovation Award ausgezeichnet worden. Das Team um Ralf Schäuble arbeitete an der Entwicklung und Optimierung der Düsentechnologie für Raketentriebwerke. Die Raketendüsen bestehen aus einem keramischen Faserverbundwerkstoff, der vom Fraunhofer IMWS auf seine Struktur-Eigenschaftsbeziehung untersucht wurde.