Pulsierende Wundauflagen für eine schnellere Heilung großflächiger Wunden

Die Vakuum- und Sauerstofftherapie sind derzeit etablierte Methoden zur Behandlung chronischer großflächiger Wunden. Gemeinsam mit der 1+ Steri Medizinprodukte GmbH aus Halberstadt und der Medizinischen Fakultät der MLU forscht das Fraunhofer IMWS an einer Impulsdrainage, die als pulsierende flexible Wundauflage durch innovative Beschichtungen kleine und großflächige Wunden schneller verheilen lassen soll.

mehr Info

Selbstorganisierendes Peptid stärkt nachweislich den Zahnschmelz: Preis für Uni Marburg und Fraunhofer IMWS

Eine festen Zahnspange kann dazu führen, dass an deren Randbereichen Zahnschmelz stärker demineralisiert. Eine Kombination aus Peptid P11-4 und Fluorid kann dem entgegenwirken, zeigt eine Studie der Uni Marburg und des Fraunhofer-Instituts IMWS.

mehr Info

Gemeinsame Corona-Hilfe – Vom Kochtopf ins Labor

Gemeinsam gegen Corona: Mit diesem Ziel arbeiten das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara und das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) zusammen. Die Kooperation zwischen Medizinern und Materialwissenschaftlern hat Lösungen für die Bewältigung der Pandemie ergeben.

mehr Info

Fraunhofer IMWS unterstützt Entwicklung von Behandlungsmethode bei Dentinhypersensibilität

Wenn kalte oder heiße Speisen und Getränke, Süßes, Saures oder Salziges einen Schmerz an den Zähnen auslösen, spricht man von Dentinhypersensibilität. Im Auftrag der Omya International AG testeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS funktionelle Mineralpartikel, die in einer Zahncreme desensibilisierende Eigenschaften aufweisen und damit Beschwerden vorbeugen können.

mehr Info

Neuartiges Gel als Hilfe für den trockenen Mund

Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts hat die Skinomics GmbH aus Halle (Saale) ein neuartiges Mundgel entwickelt, das eine innovative Kombination von Wirksubstanzen mit hoher Wasserbindungskapazität und Stabilität verbindet.

mehr Info

Optimierte Oberflächen führen zu verbesserter Langzeitspeicherung auf Mikrofilmen

Das Fraunhofer IMWS und die FilmoTec GmbH wollen durch eine Optimierung der Oberflächeneigenschaften die Speicherdauer von Mikrofilmen verbessern.

mehr Info

Wie Balsam auf die Wunde

Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS erarbeitet im Projekt »SkinNext« neue Biomaterialien für dermale Anwendungen aus Elastin und Kollagen.

mehr Info

Gesundheit

Zahnpasta Einfluss Zahnschmelz Auswirkungen
© Fraunhofer IMWS
Maria Morawietz untersucht mit einer Bürstenmaschine die mechanische Belastung von Zähnen durch Zahnpflegemittel.

Durch unsere interdisziplinären Kompetenzen in den Material- und Biowissenschaften sind wir in der Lage, Industriekunden bei Fragestellungen aus den Bereichen Medizin, Pflege und Umwelt sowohl wissenschaftlich als auch technisch beratend zur Seite zu stehen und Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchzuführen. Unsere Schwerpunkte liegen dabei in der Materialforschung für Dental- und Personal Care Produkte, der Entwicklung und Charakterisierung von Biomaterialien für Medizinprodukte und der Biofunktionalisierung von Oberflächen.

Wir charakterisieren und bewerten Materialien und Produkte im Hinblick auf ihre Funktionalität, unterstützen beim Screening neuer Wirkstoffe und konzipieren maßgeschneiderte Modelle zur Aufklärung von Wirkmechanismen und Interaktionen mit biologischen Oberflächen. Weiterhin entwickeln wir neue Werkstoffe mit verbesserter Struktur- und Oberflächenkompatibilität und maßgeschneiderter Funktionalität für medizinische Anwendungen und Tissue Engineering und bieten Verfahren zur Modifikation von Oberflächen, die im Kontakt mit biologischem Material stehen.

Neben der Grundlagen-, vor allem aber der anwendungsorientierten Forschung im öffentlichen Sektor stehen wir unseren Industriepartnern von der Forschung und Entwicklung über die Qualitätskontrolle bis hin zum Claim Support und zur Unterstützung des auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierten Marketings zur Seite.

 

Unser Know-how und Methodenspektrum umfasst unter anderem:

Allgemeine Mikrostruktur- und Oberflächenanalyse

Hochaufgelöste Mikroskopie (REM, TEM, EDX, AFM, µX-Ray CT, XRM, Nano-XRM, CLSM)

Oberflächenanalyse (XPS, ToF-SIMS)

Mechanische Bewertung (Härtebestimmung, DMA, numerische Simulation (FEM))

Chemische Analysen (Massenspektrometrie, FTIR-Spektroskopie)

 

Tests spezifisch für Oral Care und Dentistry

Abrasionsmessungen (Zahnschmelz, Dentin)

Dentale Verfärbungen

Analyse der Reinigung

experimentelle Bürstsimulation

Bewertung der Dentintubuli-Okklusion

Säurestabilität

Bewertung von De- und Remineralisationsprozessen

 

Skin Care und proteinbasierte Materialien

Elektrospinnen

Entwicklung von Materialien für Wundauflagen (z.B. Proteinvliese, Proteinschwämme)

Entwicklung und Bewertung von in vitro-Hautmodellen

Biomimetische Beschichtungen von Implantat-Materialien

Molekulare Strukturanalysen mittels organischer Massenspektrometrie mit Schwerpunkt Strukturproteine

Bewertung biologischer Wechselwirkungen von Materialien

 

Oberflächenbeschichtung und -funktionalisierung

Chemische und physikalische Gasphasenabscheidung

Plasmatechnologien im Labormaßstab

Nasschemische Beschichtungsverfahren

Oberflächenstrukturierung

Morphologische, physikalische und chemische Oberflächencharakterisierung