»Waste4Future« ebnet neue Wege für Kunststoff-Recycling

Sieben Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft bündeln unter Führung des Fraunhofer IMWS im Leitprojekt »Waste4Future« ihre Kompetenzen, um neue Lösungen für das Recycling von kohlenstoffhaltigen Abfällen zu entwickeln.

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Effiziente Reifen und verbesserte Wundheilung: Fraunhofer IMWS beim Hugo-Junkers-Preis ausgezeichnet

Gleich zweimal ist das Fraunhofer IMWS in diesem Jahr in der Kategorie »Innovativste Projekte der angewandten Forschung« beim Innovationspreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Für die Entwicklung eines biomimetischen Synthesekautschuks und die innovative Lösung, natürliches Elastin zu Wundauflagematerialien zu verarbeiten.

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Verbesserter 3D-Druck mit teilkristallinen Polymeren

3D-Druck erobert immer mehr Anwendungsfelder und Marktsegmente. Bei der Herstellung anspruchsvoller Kunststoffbauteile aus diesen Materialien gibt es aber noch viele Einschränkungen. Ein Forschungskonsortium aus dem Fraunhofer IMWS, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) möchte additiv gefertigten Kunststoffbauteilen den Weg in neue Anwendungsfelder bahnen.

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Basaltfaserverstärkte Kunststoffe für Automobilanwendungen

Basalt ist nicht nur ein geeignetes Material für den Straßenbau oder Gebäudefassaden. Das Naturgestein lässt sich auch als Verstärkungsfaser in thermoplastischen Verbundmaterialien einsetzen. Das ist das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und der Deutschen Basaltfaser DBF GmbH.

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3D-Druck mit lastpfadgerecht ausgelegten faserverstärkten Kunststoffen

Neue Anwendungsgebiete für den kunststoffbasierten und faserverstärkten 3D-Druck möchten die ASW, das FBZ als An-Institut der Hochschule Merseburg und des Fraunhofer-Instituts IMWS erschließen zur Entwicklung einer innovativen Fertigungstechnologie zur Bauteilherstellung.

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Effiziente Sandwich-Leichtbaustrukturen mit hoher Oberflächengüte

Faserverbundkunststoffe und die Sandwichbauweise ermöglichen enorme Gewichtseinsparungen bei der Umsetzung von hochbelastbaren Strukturbauteilen. Gemeinsam entwickeln vier Firmen mit dem Fraunhofer-Institut IMWS Lösungen und Verfahren für Fertigung und Qualitätsprüfung.

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Kunststoffe

Wir beschäftigen uns mit Fragestellungen der Kunststoffverarbeitung und Optimierung von Polymermaterialien. Ziel der Arbeiten ist eine verbesserte Energie- und Ressourceneffizienz beim Einsatz der von uns entwickelten Materialien und Prozesse im Industriemaßstab. Davon profitieren Kunden im Umfeld der Mobilitätsanwendungen Automobil, Flugzeug und Schienenfahrzeug ebenso wie Unternehmen aus der Kunststoffindustrie und dem Maschinenbau.

Wir liefern Lösungen beispielsweise für thermoplastbasierten Leichtbau, Reifenanwendungen oder den Einsatz biobasierter Kunststoffe in der Großserie. Dabei betrachten wir die gesamte Wertschöpfungskette von der Mikrostruktur des Werkstoffs bis zum Bauteil nach Maß. Wir entwickeln im kleinen Maßstab und verfügen, unter anderem am Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ, über Anlagen bis in den Industriemaßstab und können prototypische Abmusterung vornehmen.

Unser Know-how umfasst:

  • Auswahl der Rohstoffe
  • Mikrostrukturdesign
  • Verarbeitungstechnologie
  • Charakterisierung von Materialeigenschaften im Labor-, Technikums- und Pilotanlagenmaßstab
  • Analyse von Bauteileigenschaften inklusive Vorhersage des Einsatzverhaltens
  • Modellierung und Simulation
  • Prozessentwicklung
Composite unidirektionale Tapes Glasfaser Kohlefaser Biofaser
© Fraunhofer IMWS/Sven Döring
Am Fraunhofer PAZ werden Hochleistungs-Composite aus endlosfaserverstärkten Halbzeugen (UD-Tapes) entwickelt.