Lumineszierende Gläser als Basis neuer Leuchtstoffe zur Optimierung von LED

Lumineszierende Gläser können moderne Lichtquellen für unterschiedliche Anwendungen optimieren. In der aktuellen Forschungsarbeit am Fraunhofer-Anwendungszentrum in Soest werden zudem neue Materialen wie lumineszierende Glaskeramiken für mögliche Einsatzgebiete bewertet.

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Schritt zum volladaptiven Lichtsystem auf Basis von Laserlichtquellen

Die HELLA GmbH & Co. KGaA, einer der weltweit führenden Automobilzulieferer für Licht und Elektronik, und das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe in Soest arbeiteten gemeinsam an einem möglichen Lichtsystem der Zukunft auf Basis einer Laserlichtquelle.

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Positives Fazit: Fraunhofer AWZ Soest als wichtiger Partner für Licht- und Beleuchtungsindustrie etabliert

Das Fraunhofer-Anwendungszentrum (AWZ) für Anorganische Leuchtstoffe in Soest soll auch künftig dazu beitragen, die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Licht- und Beleuchtungsindustrie zu steigern. Das ist das Ergebnis einer Evaluation der 2013 gegründeten Forschungseinrichtung.

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Licht gibt Energie

Gemeinsam mit der Polaravior® UG entwickelt das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe eine LED-Leuchte, die bei der Behandlung von Depressionen unterstützt.

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Potenziale für hochauflösende und kontrastreiche Weißlichtquellen

Mit Leuchtstoff gefüllte Siliziumstrukturen ermöglichen eine deutlich höhere räumliche Auflösung und ein besseres Kontrastverhältnis als herkömmlich verwendete Leuchtstoffe. Die neuartigen Strukturen werden am Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe in Soest in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISIT entwickelt.

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Wärmer als gedacht: Sekundäroptik beim Wärmemanagement von Weißlicht-LEDs

Das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe hat über Infrarot-Thermografie einen Ansatz entwickelt, mit dem sich die Erwärmung von sekundären LED-Optiken bewerten lässt.

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Leuchtstoffe

Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe

Leuchtstoffe Gläser
© Fraunhofer IMWS
Mit Seltenen Erden dotierte Spezialgläser unter Anregung mit UV-Licht.

In den letzten Jahren hat sich die Leuchtdiode (LED) als universelle künstliche Lichtquelle etabliert. Moderne Hochleistungs-LEDs bieten gegenüber konventionellen Glüh- und Energiesparlampen enorme Vorteile im Hinblick auf Effizienz, Kompaktheit, Lebensdauer und Umweltschutz. Die Variabilität ihres Lichts und ihre geringe Baugröße lassen für die Lichtgestaltung ganz neue Möglichkeiten zu.

 

Gesteigerte Ansprüche

Als Beleuchtungselement etabliert, gilt es nun, die LED-Technik für gesteigerte Ansprüche weiterzuentwickeln. Einflüsse des Lichtmanagements durch intelligente Lichtsteuerungen zur interaktiven oder automatisierten Steuerung und Energieeinsparung (»Smart Lighting«) sowie fortschrittliche Beleuchtungskonzepte zur Stimulation der biologischen Wirkung von Licht auf den Mensch (»Human Centric Lighting«) stellen neue Anforderungen an die Lichtumgebung. Auch die Digitalisierung von Prozessen in der Produktentwicklung (»Digital Prototyping«), die Vernetzung von Leuchten zur Überwachung des Betriebszustands (»Predictive Maintenance«) und die verteilte Erfassung von Sensordaten (»Internet of Things«) stellen Aufgaben für die Entwicklung dar.

 

Neue Herausforderungen

Hierbei ergeben sich neue Herausforderungen nicht nur im Bereich der LED-Chips, sondern auch bei den Leuchtstoffen und den Verkapslungsmaterialien. Neben der Effizienz der LED und des Leuchtstoffes stellen Zuverlässigkeit und Farbstabilität wichtige Aspekte dar. Das Thermomanagement in LED-Modulen und Baugruppen ist von enormer Bedeutung.

 

Forschung und Entwicklung

Auf dem Gebiet der Leuchtstoffe besteht unser Leistungsangebot aus der Bewertung und Entwicklung von Leuchtstoffen und Leuchtstoffsystemen mit dem Ziel, Leuchtstoffeffizienz, Zuverlässigkeit und Farbstabilität zu verbessern. Dazu setzen wir am Anwendungszentrum in Soest umfassende optische und spektroskopische Analysen, thermische und mikrostrukturelle Charakterisierungen sowie Untersuchungen zur Langzeitstabilität von Leuchtdioden und Beleuchtungselementen ein.

Ergebnis unserer Aktivitäten sind unter anderem leuchtstoffdotierte Gläser und Glaskeramiken für die Licht- und Beleuchtungstechnik sowie die medizinische Diagnostik. Weitere Forschungsfelder beinhalten die Charakterisierung von Optiken für Leuchtdioden sowie die Mikrostrukturierung von Optiken und Leuchtstoffen.

 

Leistungsbereich

Das Fraunhofer-Anwendungszentrum in Soest bietet ein offenes Service-Angebot. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft der Licht- und Beleuchtungsindustrie, aber auch thematisch verwandte Bereiche zu unterstützen. Die Optimierung von Werkstoffen, Bauteilen und Systemen soll zum Erfolg der Projektpartner beitragen. Dabei stehen sowohl die Konzeption als auch die Anwendung bei der gemeinschaftlichen Entwicklung im Mittelpunkt.

 

Wir bieten:

  • Charakterisierung und Bewertung von Leuchten, Leuchtdioden und Leuchtstoffen sowie deren Langzeitstabilität
  • Herstellung und Entwicklung von leuchtstoffdotierten Gläsern und Glaskeramiken
  • Strukturierung von LED-Optiken und Leuchtstoffen
  • Thermomanagement und photometrische Bewertung von Leuchten, Leuchtdioden (LEDs) und LED-Modulen
  • Bewertung von elektronischen Bauteilen sowie deren Langzeitstabilität
  • Oberflächen- und Elementuntersuchungen, thermische und thermokinetische Analysen
  • Leuchtstoffdesign
  • Simulation verschiedener LED-Optiken anhand von Strahlendaten

Die Standorte des Fraunhofer IMWS

Forschungsarbeit in Halle, Schkopau, Leuna und Soest