InnoSynfuels: Erste Ergebnisse bei der Entwicklung synthetischer Kraftstoffe

Projektbeirat von InnoSynFuels

Seit drei Monaten läuft das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt InnoSynfuels. Sieben Partner arbeiten darin an dem Ziel, synthetische, CO2-neutrale Kraftstoffe zur Marktreife zu bringen. Dafür werden verschiedene Prozessrouten untersucht und verglichen. Für das aussichtsreichste Verfahren wird ein Konzept für eine Demonstrationsanlage entwickelt.

An diesem für die erfolgreiche Umsetzung der Energie- und Verkehrswende wichtigen Thema wirken unter der Leitung des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg die Advanced Machinery & Technology Chemnitz GmbH, die DBI-Virtuhcon GmbH, die FI Freiberg Institut GmbH, das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, die Multi Industrieanlagen GmbH und die UTF GmbH mit.

Bei einer vom Fraunhofer IMWS ausgerichteten Veranstaltung am 5. Oktober 2020 wurden die Ziele und erste Ergebnisse einem Projektbeirat aus verschiedenen Organisationen und Unternehmen vorgestellt, der Trends und Erfolgsaussichten beurteilt. »Der Projektbeirat bringt die Anwenderperspektive in das Projekt ein und gibt dem Konsortium damit wesentliche Impulse aus einem anderen Blickwinkel. Am Ende der Entwicklung soll eine marktfähige Technologie entstehen«, so Projektleiterin Michaela Scheithauer. Prof. Bernd Meyer, Direktor des IEC und Leiter der Fraunhofer-Außenstelle für Kohlenstoff-Kreislauftechnologien in Freiberg, sagt dazu: »Die am Verbundvorhaben InnoSynfuels beteiligten Projektpartner eint die Vision, innovative Technologien für die anstehende Transformation in den Bereichen Energie und Mobilität zu entwickeln und zu vermarkten. Es war ein reger und sehr spannender Austausch heute. Dabei trafen viele verschiedene Informationen und Ansichten aufeinander, die alle ein gemeinsames Ziel haben: die Unterstützung der Energiewende durch synthetische Kraftstoffe als Ergänzung für E-Mobilität und Wasserstoff-Mobilität. Ohne diese wird die CO2-neutrale Mobilität nicht gelingen.«