Forschungsprojekte zu Korrosion in der Mikroelektronik

Forschungsergebnisse und Projekte des Fraunhofer IMWS

Korrosionsverhalten in der Automobilelektronik

Der Anteil an Ausfällen durch korrosive Prozesse in der Automobilelektronik hat in den vergangenen Jahren durch Miniaturisierung und breiten Einsatz von Steuerelektronik deutlich zugenommen. Ein Schnelltest ermöglicht jetzt die effiziente Prüfung neuer Materialien und Materialkombinationen hinsichtlich ihres Korrosionsverhaltens.

Sandy Klengel erhält »Outstanding Paper« auf Fachkonferenz EMPC

Neue Ergebnisse zum Einfluss von Kupferdrahtmaterial auf korrosionsbeständige Packages und Systeme für Hochtemperaturanwendungen wurden ausgezeichnet.

Schnellere Prüfmethode für Korrosionsanfälligkeit

Feuchtigkeit, Temperatur und Schadstoffbelastung können zu korrosiven Prozessen in Materialien elektronischer Baugruppen führen. Korrosion tritt meist lokal auf und führt zu erheblichen Beeinträchtigungen, bis hin zum Ausfall von elektronischen Baugruppen. Am Fraunhofer IMWS wurde ein neues Verfahren zur schnelleren Korrosionsprüfung entwickelt.

Besserer Korrosionsschutz durch optimierte Oberflächen

Wenn Werkstoffe mit Feuchtigkeit oder Gasen reagieren, wie zum Beispiel Sauerstoff  oder Stickoxiden, können durch diese Korrosions-Prozesse die Materialeigenschaften beeinträchtigt werden. Das Fraunhofer IMWS arbeitet an Lösungen, um Materialien für elektrische Kontakte durch Optimierung ihrer Oberflächen vor Korrosion zu schützen.

Korrosionsmechanismus auf Chipebene nachgewiesen

Elektronikbauteile für Automobilanwendungen unterliegen extremen Einsatzbedingungen, was erhebliche Herausforderungen für die Qualitätskontrolle mit sich bringt. Das Fraunhofer IMWS hat Ursachen von Korrosionsdefekten in dielektrischen Schichten eines HALL-Sensors unter Zusammenwirken verschiedener Stressfaktoren dargestellt.